Suche
  • Oliver Schmitt

Digitaler Stress ;-(

Die Nutzerzahlen von Videokonferenzen alleine sind in den vergangenen Monaten regelrecht explodiert. Allen voran die nach wie vor in aller Munde & auf aller Bildschirme präsente Software Zoom - von 10 Mio. Nutzern im Dezember 2019 sind es heute über 300 Mio. (!) (Quelle: https://www.sueddeutsche.de/digital/zoom-fatigue-videokonferenz-ermuedung-corona-1.4888670). Dieser Umbruch bringt vor allem aber eines: Stress. Warum aber?

Der ganze Stressaspekt liegt im Wesentlichen im Ungleichgewicht zwischen Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien und deren Anforderungen. Eine Studie der Hans Böckler Stiftung aus 2018 (https://www.boeckler.de/de/boeckler-impuls-stress-40-trifft-vor-allem-die-jungen-4365.htm) hat die Zusammenhänge bereits identifiziert und die wesentlichen Faktoren digitalen Stress zusammengefasst.

Demnach leiden digital gestresste Arbeitnehmer viel häufiger unter gesundheitlichen Beschwerden und die Verwischung der Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben geht meist damit einher. Wenn man nun an die vielfach beschriebenen negativen Auswirkungen inflationärer Videokonferenzen durch Corona denkt, hat sich diese Erkenntnis in der aktuellen Extremsituation bestätigt.

Interessantes Detail aus der Studie: besonders unter 35- bis 44-jährigen ist digitaler Stress stark ausgeprägt. Irgendwie auch klar, denn in dieser Lebensphase kumulieren sich viele Anforderungen - Karriere, Familie, etc.

Um die digitalen Anforderungen richtig zu managen und nicht zur Belastung werden zu lassen, empfiehlt sich entsprechendes Training, um die eigenen Fähigkeiten und die bestehenden Anforderungen in eine Balance zu bekommen. Nach diesem Grundprinzip richtet das Stressmanagement.Institute im Übrigen alle Aktivitäten aus.

.


2 Ansichten

©2020 Mag. Bettina Klaninger und Mag. Oliver R. Schmitt

Fotos von unsplash.com