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Wie wirkt sich Stress auf unser „Älterwerden“ aus?


Viele Studien belegen mittlerweile, dass chronischer Stress den Alterungsprozess vorantreibt.

So zeigte z.B.: eine Studie von Psychologin Elissa Epel, Ph.D. an der University of California, San Francisco an 58 gesunden Müttern, dass je gestresster und überforderter die Mütter sich fühlten, desto beschleunigter war ihr Alterungsprozess. Gemessen wurde dieser Prozess über die Länge der Telomere (die Eiweißenden an unseren Chromosomen, die diese vor freien Radikalen schützen). Dass die Telomer-Länge abnimmt, ist ein normaler Prozess bei der Zellteilung. Wie schnell dies geschieht, gilt als Gradmesser für den Alterungsprozess. Stark gestresste Frauen dieser Studie alterten bis zu 17 Jahre schneller als ungestresste Studienteilnehmerinnen. Es ist allerdings zu bedenken, dass die Verkürzung der Telomere nicht die einizige Ursache für das Altern unserer Zellen ist.

Als gesichert gilt, dass ein konstruktiver Umgang mit Stress, ebenso wie unser

Lebensstil, wesentlich dazu beiträgt länger gesund zu bleiben. Durch die Berücksichtigung einiger weniger Faktoren (Vermeiden gesundheitsschädigender Einflüsse wie Nikotin und Alkohol, sowie Augenmerk auf Bewegung, Ernährung, Stärkung unserer mentalen Gesundheit und unserer sozialen Beziehungen legen) können wir viel dazu beitragen, nicht nur älter, sondern vor allem gesünder älter zu werden.

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©2020 Mag. Bettina Klaninger und Mag. Oliver R. Schmitt

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